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Haare färben

Wer sein Aussehen verändern will, der muss sich nur die Haare färben. Es gibt wohl nur sehr wenige Frauen, die mit ihrer natürlichen Haarfarbe wirklich zufrieden sind, irgendwann kommt jede Frau auf den Gedanken, auch mal ihre Haarfarbe zu wechseln. Aber wer sich die Haare färben will, der sollte immer bedenken, dass man an einer neuen Haarfarbe sehr lange Freude hat. Ein Zurück gibt es dann nicht mehr.

 Was passiert beim Haare färben?

 Anders als bei einer Tönung, bei der die Farbe nur die Oberfläche der Haare färbt, dringt bei einer Coloration die Farbe in die Haare ein. Eine Tönung wird nach ein paar Haarwäschen wieder herausgewaschen, sind die Haare aber gefärbt, dann bleibt die neue Haarfarbe im Haar. Um wieder die natürliche Farbe zu bekommen, muss die Farbe entweder komplett rauswachsen, was unter Umständen sehr lange dauern kann, oder man muss sich die Haare radikal kürzen. Die meisten Haarfärbemittel, die heute angeboten werden, enthalten neben Ammoniak auch stark oxidierende Substanzen. Diese dringen unter die Oberfläche der Haare, rauen das Haar auf und zerstören die natürlichen Farbpigmente. Die neue Farbe wird eingelagert und bleibt dort. Nach vier bis sechs Wochen ist aber die eigentliche Haarfarbe bereits wieder am Ansatz sichtbar und man muss nachfärben. Wer seine Haare färben will, der sollte immer bedenken, dass eine Coloration das Haar auf Dauer schädigen kann, was bei einer Tönung nicht der Fall ist.

 Kann man Haare problemlos selbst färben?

 Haare färben ist im Grunde heute nicht mehr mit Schwierigkeiten verbunden, trotzdem kann noch immer einiges schiefgehen. Wer auf Dauer seine Haare färben will, der sollte in jedem Fall zunächst einmal feststellen, welche Haarfarbe am besten zum Typ passt. Besonders wenn die Haare blond gefärbt werden sollen, dann ist das immer eine Überlegung wert, denn gerade beim Blondieren kann einiges daneben gehen. Wer zum Beispiel schon eine Rottönung im Haar hat und dann gerne blond werden möchte, der wird sehr wahrscheinlich eine Zeit lang mit orangen oder hellgelben Haaren leben müssen. Alle, die ständig ihre Haare färben, um immer wieder einen neuen Look zu bekommen, müssen damit rechnen, dass die Haare austrocknen, stumpf und ausgefranst werden und letztendlich wie Stroh aussehen. Hier ist eine entsprechende regelmäßige Haarpflege besonders wichtig. Wer sich nicht ganz sicher ist, wie eine Haarcoloration funktioniert, der sollte im Zweifelsfall lieber zu einem Friseur gehen. Das kostet zwar etwas mehr, aber man kann sicher sein, dass nichts schiefgeht.

 Chemie oder Natur?

Dass Haare färben auf Dauer weder für die Haare noch für die Kopfhaut besonders gesund ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen, aber es gibt gute Alternativen zu chemischen Haarfärbemitteln. Haare färben ist keine Erfindung der Neuzeit, denn schon immer haben Frauen gerne ihre Haarfarbe gewechselt. Da es noch kein Wasserstoffperoxid gab, griffen die Frauen von damals zu natürlichen Mitteln. Henna für rote Haare, Kamille um zu blondieren und geriebene Haselnüsse, wenn die Haare braun werden sollten. Auch heute gibt es noch Haarfärbungen, die aus natürlichen Substanzen bestehen. Diese Mittel sind weitgehend frei von chemischen Zusatzstoffen und daher wesentlich besser für die Haare und das bei einem identischen Endergebnis.

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